NATURHEILPRAXIS

Beate Ernst - Heilpraktikerin  Bioresonanz Therapeutin nach Paul Schmidt®

Dorn-Breuß


©Sebastian Kaulitzki/fotolia.com

Die Wirbelsäule

Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens können Auswirkungen auf alle inneren Organe und sogar die Psyche haben. Auch Fehlstellungen bzw. Subluxationen der Gelenke führen durch den gestörten Fluss der Lebensenergie mit der Zeit zu unterschiedlichen Symptomen. Alle diese Teile stehen durch ein komplexes Zusammenspiel in enger Verbindung zueinander, so dass sie auch bei der Therapie nicht einzeln gesehen und behandelt werden sollten.

Dieter Dorn entwickelte eine äußerst wirksame und sanfte Methode, um diese Fehlstellungen zu ertasten, und durch gezielten Druck auf die Dornfortsätze, unter Mithilfe der Eigenbewegung des Patienten, wieder in die ursprüngliche Position zu bringen. Je nach Lage des zu korrigierenden Wirbels pendelt der Patient mit den Armen, Beinen oder er führt mit dem Kopf eine Nein-Bewegung aus. Durch die Bewegung wird die Muskulatur „abgelenkt“, so dass sie den Wirbeln bei der Korrektur einen geringeren Widerstand entgegen bringt. Bei der Korrektur der Extremitäten werden diese meist aus der 90°-Position in die gestreckte Lage gebracht.

Obwohl die Dorn-Methode sehr sanft ist, ist die Behandlung nicht immer vollkommen schmerzfrei. Dabei ist der Schmerz ein wichtiges Signal für eine Fehlstellung eines Wirbels oder Gelenks. Doch sobald der Druck des Therapeuten nachlässt, verschwindet auch der Schmerz. Es wird nie über die Schmerzgrenze hinaus behandelt.   


Unterstützt wird die Dorn-Methode v. a. bei Schmerzen, sehr fester Muskulatur und schwer verschiebbaren Wirbeln durch die Massage nach Breuß. Stoffwechsel anregendes Johanniskrautöl wird nach bestimmten Regeln tief einmassiert. Dadurch wird die Wirbelsäule gedehnt, die Muskulatur entspannt sich und stark beanspruchte Bandscheiben können sich besser regenerieren. Zum Abschluss werden „negative“ Energien über aufgelegtes Seidenpapier abgeleitet. Die Breuß-Massage dient zur Vorbereitung der Dorn-Therapie. Sie wirkt auch erleichternd bei starken Schmerzen, wenn eine Korrektur nach Dorn noch nicht sinnvoll ist.

© Klaus-Peter Sill

Dorn-Behandlung auf einem speziellen Lauftrainer



© Klaus-Peter Sill

Massage-Gerät zur Unterstützung bei der Dorntherapie




Die Dorn-Breuß-Methode findet Anwendung bei:

  • HWS- und BWS-Syndrom, Lumbalsyndrom, Lumboischialgie
  • Skoliosen und anderen Wirbelsäulen-Fehlstellungen
  • ISG-Blockaden
  • Intercostalneuralgien, Schulter-Arm-Syndrom
  • Myalgien und Myogelosen der Rückenmuskulatur
  • Organstörungen in dem betreffenden Segment der Wirbelblockade wie Atemstörungen, Verdauungsstörungen, Herzbeschwerden, Nieren-Blasen-Funktionsstörungen        
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel und viele andere 

HINWEIS: Die Behandlung mit der Dorn-Methode ist auch bei Kindern und Jugendlichen eine sehr gut anzuwendende Therapie. Gerade in jungen Jahren können sich unter Umständen schon Fehlstellungen der Wirbelsäule ausbilden, die zu diesem Zeitpunkt noch leicht zu korrigieren sind.