NATURHEILPRAXIS

       Beate Ernst - Heilpraktikerin      Burnout-Beraterin 

Vitamin C hochdosiert


Das Problem

Zunehmende schädigende Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung, E-Smog, unzureichende Nährstoffe und Vitamine in der täglichen Nahrung, Stress und vieles mehr belasten unseren Organismus. 

Die Auswirkungen von Vitamin C-Mangel                   Schon die normalen Verbrennungsprozesse in den Kraftwerken unserer Zellen lassen hochreaktive Sauerstoffverbindungen entstehen, die so genannten freien Radikale. Eigentlich ist unser Körper durchaus in der Lage damit umzugehen. Die bereits oben genannten Einflüsse, die wir selbst unter Umständen durch Rauchen, Alkoholkonsum, mangelnde physische und psychische Entspannung usw. noch verstärken, kommt es zum oxidativen Stress, d. h. die freien Radikale nehmen unseren Organismus unter "Dauerbeschuss".

© Klaus-Peter Sill



Was machen freie Radikale

Freie Radikale sind äußerst aggressive Moleküle, denen auf der Außenschale ein Elektron fehlt. In dem Bestreben sich zu vervollständigen, gehen sie Verbindungen mit anderen Molekülen ein, woraus weitere freie Radikale entstehen können. Auf diese Weise werden gesunde Strukturen bis hin zu unserer DNA angegriffen. So können chronische Krankheiten entstehen, wie z. B.  Rheuma,  Arteriosklerose, Allergien, chronische Entzündungen bis hin zu Tumorerkrankungen.

Die Grafik wurde mir von der Fa. Pascoe zur Verfügung gestellt.

ROS = reaktive Sauerstoffverbindungen = freie Radikale

Warum Vitamin C-Therapie hochdosiert

Antioxidantien binden freie Radikale, indem sie ihnen freiwillig ein Elektron abgeben - so schützen sie die Zellen vor oxidativen Schäden. Vitamin C ist das bekannteste und wichtigste Antioxidanz. Alle Tiere und Pflanzen brauchen es und sind in der Lage, es selbst zu produzieren, in Stresssituationen sogar vermehrt. Nur der Mensch, die Affen und die Meerschweinchen haben diese Fähigkeit verloren und müssen ihren Bedarf über die Nahrung decken. Gerade bei starken Belastungen ist ein hoher Vitamin C-Spiegel im Blut sehr hilfreich. Da aber lediglich ein relativ geringer Teil des aufgenommenen Vitamin C über den Darm resorbiert wird, kann man den angestrebten Plasmaspiegel nur über eine venöse Zufuhr erreichen. Das Vitamin C kann nun in einem größeren Umfang intra- und extrazellulär wirken. Da es wasserlöslich ist, wird nicht benötigtes Vitamin C über die Niere ausgeschieden.

Welche Aufgaben hat Vitamin C 

Vitamin C schützt nicht nur alle Gewebe vor oxidativen Schäden, sondern regeneriert auch das Vitamin E, unser wichtigstes körpereigenes Antioxidanz, was innerhalb der Zellmembran wirkt. Es ist an vielen bedeutenden Stoffwechselvorgängen beteiligt: Entgiftungsprozesse in der Leber, Biosynthese von Neurotransmittern, Wundheilung und Knochenstoffwechsel, Energiestoffwechsel, Eisenstoffwechsel u. v. m.


Die Grafik wurde mir von der Fa. Pascoe zur Verfügung gestellt.

Die Grafiken veranschaulichen die tatsächliche Verfügbarkeit von Vitamin C für den Organismus bei entsprechender Einnahme. ORAL = z. B. Tabletten, PARENTERAL = Infusion


weitere interessante Beiträge und Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

http://www.naturheilkunde.de/vitamin-c-infusionstherapie.html

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/hochdosiertes-vitamin-c-in-der-krebstherapie.html